Asiatische Laubholz- und Citrusbockkäfer
Anoplophora glabripennis / A. chinensis
Beschreibung
Hauptmerkmale
A. glabripennis 20–35 mm; A. chinensis etwa 25–40 mm (ausgewachsen, ohne Antennen)
Glänzend schwarzer Körper mit hellen Flecken auf den Flügeldecken
So lang wie oder länger als der Körper (25–80 mm), 11 Glieder mit grau-blauer Basis
Beinlos, cremefarben mit bräunlichem Kopf und gezackten Bändern im Nackenbereich
In der Schweiz zwei Jahre von der Larve zum ausgewachsenen Käfer. Jährlich 30–60 Eier unter der Rinde
Über 100 Arten: Ahorne, Rosskastanien, Birken, Haselsträucher, Weiden, Pappeln
Risiken und Verbreitung
- Stadtbäume — Zerstörung von Zier- und Alleebäumen in Städten. Befallene Bäume sterben innerhalb weniger Jahre ab.
- Waldbestände — Gefahr für Laubwälder mit Auswirkungen auf Biodiversität und Hangstabilität.
- Sicherheit — Durch Larvengänge geschwächte Bäume können plötzlich umstürzen und Personen sowie Sachwerte gefährden.
- Wirtschaft — Enorme Tilgungskosten: Fällung, Vernichtung des Materials und mehrjährige Überwachung.
Prävention
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1
Verpackungsholz aus dem Ausland kontrollieren
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2
Bäume regelmässig auf kreisrunde Ausfluglöcher von etwa 1 cm Durchmesser untersuchen
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3
Am Fuss der Bäume auf Bohrmehl achten
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4
Kein Brennholz aus befallenen Gebieten transportieren
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5
Verdachtsfälle SOFORT dem kantonalen Pflanzenschutzdienst melden
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6
Das Insekt einfangen (nicht töten), fotografieren und mit genauer Ortsangabe melden
Unser Einsatz
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Identifizierung Bestätigung der Art und Abgrenzung der Zonen: Kernzone (100 m), Fokuszone (500 m), Pufferzone (2 km).
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Beschränkungen Erlass amtlicher Beschränkungen für den Transport von Pflanzenmaterial in den abgegrenzten Zonen.
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Überwachung Überwachung während 4 aufeinanderfolgenden Jahren ohne neue Funde, bevor die Tilgung erklärt werden kann.
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