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Hausmaus

Mus musculus

Hausmaus

Beschreibung

Die Hausmaus (Mus musculus) ist ein kleiner, eng an menschliche Lebensräume gebundener Kulturfolger. Sie misst einschliesslich Schwanz 16–20 cm, wiegt 15–24 g und ist an ihrer spitzen Schnauze, den grossen unbehaarten Ohren und dem dünnen, spitz zulaufenden Schwanz zu erkennen, der fast so lang wie der Körper ist. Das Fell ist am Rücken graubraun und am Bauch heller.

Sie ist überwiegend nachtaktiv, in Gebäuden aber auch tagsüber aktiv. Sie klettert, springt und schwimmt geschickt und gelangt durch nur wenige Millimeter breite Spalten. Als opportunistischer Allesfresser ernährt sie sich von Vorräten, Getreide, Fetten und Speiseresten und benötigt keine freie Wasserquelle.

Ihre Fortpflanzungsrate ist hoch: 18–19 Tage Tragzeit, 5–6 Junge pro Wurf und bis zu ein Wurf im Monat. Die Geschlechtsreife wird nach wenigen Wochen erreicht. Ein Befall kann sich deshalb sehr rasch entwickeln.

Hauptmerkmale

Grösse

16–20 cm (einschliesslich Schwanz)

Gewicht

15–24 g

Fell

Graubraun, Bauch heller

Verhalten

Nachtaktiv, geschickter Kletterer

Nahrung

Allesfresser: Vorräte, Getreide, Fette

Fortpflanzung

5–6 Junge pro Wurf, bis zu 1 Wurf pro Monat

Risiken und Verbreitung

Die Hausmaus ist ein hygienisch, gesundheitlich und wirtschaftlich bedeutender Schädling: Sie verunreinigt Lebensmittel und Oberflächen und kann Krankheitserreger übertragen.

  • Hygiene und Gesundheit — Sie verunreinigt Lebensmittel und Oberflächen mit Urin, Kot und Haaren und kann Salmonellen, andere Krankheitserreger sowie Parasiten übertragen.
  • Sachschäden — Sie benagt Verpackungen, Stromkabel, Dämmstoffe und Bauteile und kann dadurch Störungen und Kurzschlüsse verursachen.
  • Lebensmittelvorräte — Sie frisst und beschädigt Vorräte und Rohstoffe und macht sie dadurch unbrauchbar.
  • Rasche Vermehrung — Die hohe Fortpflanzungsrate lässt aus wenigen Tieren rasch einen Befall entstehen.

Prävention

  1. 1

    Spalten, Löcher und Durchgänge über 6 mm an Wänden, Türen und Installationen abdichten

  2. 2

    Lebensmittel und Vorräte in luftdichten Behältern lagern

  3. 3

    Ordnung und Sauberkeit halten sowie zugängliche Reste und Abfälle beseitigen

  4. 4

    Verstecke (gestapeltes Material, Kartons) in der Nähe von Wänden und Lagerräumen reduzieren

  5. 5

    Keller, Lager und Technikräume regelmässig auf frühe Befallszeichen kontrollieren

Unser Einsatz

TIsistemo bekämpft Nagetierbefall mit einem integrierten Ansatz, der auf die Umgebung und die Befallsstärke abgestimmt ist. Sicherheit und Diskretion stehen dabei im Vordergrund.

  • Besichtigung und Identifizierung Inspektion zur Artbestimmung, Ermittlung von Zugängen, Verstecken und Nahrungsquellen sowie Einschätzung des Befallsausmasses.
  • Ausschluss und Absicherung Empfehlungen und Massnahmen zum Verschliessen der Eintrittsstellen sowie zur Verringerung von Verstecken und Nahrungsquellen.
  • Gezielte Bekämpfung Fachgerechtes Aufstellen von Fallen und Ködern in Sicherheitsstationen, die für Personen und Nichtzieltiere unzugänglich sind.
  • Überwachung Regelmässige Kontrollen zur Bewertung der Wirksamkeit und zur Vorbeugung eines erneuten Befalls.

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